Das hat’s gebracht – so wird’s gemacht

UnternehmerInnen aus Murau erzählten über ihre Visionen, Herausforderungen und Chancen.

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  • Am 2.12.2016 fand im Stift St. Lambrecht die erste von einer Reihe von Veranstaltungen statt mit dem Thema „Das hat’s gebracht- so wird’s gemacht“. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, dass den jungen Menschen regionale Chancen aufgezeigt werden, indem gute Vorzeigebeispiele von ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen vor den Vorhang geholt werden. Dadurch sollen eine Aufbruchsstimmung aber auch völlig neue Netzwerke entstehen, die den Bezirk Murau neu denken und weiter vorantreiben.
    Die erste Veranstaltung widmete sich den UnternehmerInnen aus unterschiedlichen Branchen und Ihren Zugängen zum Thema Selbständigkeit. Einigung gab es aber bei allen darin, dass sie den großen Wunsch hatten, etwas selbst bewegen zu wollen, sich selbst zu verwirklichen und Veränderungen selbst herbeiführen zu können.
    „Schreibt euch alles auf“, so Gerhard Gugg (Catering), „die Ideen, die Visionen und redet mit anderen darüber, was sie davon halten.“ Harald König, Stefan Windberger und Jürgen Stolz meinten: „Eine ordentliche Planung ist Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu sein.“ Angelika Fritz als Künstlerin bemerkte, dass auch Sie als Kunstschaffende eigentlich Unternehmerin ist. Andreas Dorfer, der sich schon mit 21 selbständig machte, war schon immer sicher, dass er Unternehmer sein wollte. Der Weg zum Unternehmertum war aber nicht bei allen so klar vorgezeichnet. Angela Schrefl, die in einem Großkonzern in Wien gearbeitet hatte, vermisste die Lebensqualität am Land und den persönlichen Zugang zu den Menschen. Damit begann ihr Weg zurück in die Heimat und in die Firma ihres Vaters, die sie nun gemeinsam führen.
    Mut, Ziele, Bereitschaft zu arbeiten und die Liebe zur Arbeit, waren für alle die Grundvoraussetzung für ihren Erfolg. Die positive Einstellung der UnternehmerInnen und ihr Umgang mit Herausforderungen waren beeindruckend für die zahlreichen TeilnehmerInnen der Veranstaltung. So nutzte man den Rest des Abends, um neue Ideen zu besprechen, sich auszutauschen und mit MurauerInnen in Kontakt zu kommen, die man zwar kannte, aber eben nicht wirklich.
    Der positive Impuls der durch die Veranstaltung gesetzt wurde, wird schon im Februar eine Fortsetzung finden, wenn es darum geht erfolgreiche ArbeitnehmerInnen vor den Vorhang zu holen und potentielle Arbeitgeber und –nehmer zusammenzubringen.
    Die Veranstaltungsreihe „Das hat’s gebracht – so wird’s gemacht“ ist ein Teilprojekt der Naturleseschule in Kooperation mit der Holzwelt Murau, der Holzweltbildung und dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Konzeption und Umsetzung: Claudia Glawischnig (CG Marketing) in Zusammenarbeit mit Elisabeth Schitter (Geschäftsführerin Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen).

    Alle Interessierten und Ideengeber können sich gerne bei Claudia Glawischnig melden (info@cg-glawischnig.at)

    Pressetext Das hat´s gebracht am 2.12.2016, (64 KB)

Foto: APA/Dominik Angerer

KEM-Hauptveranstaltung in der Holzwelt Murau

Zu einem großen Treffen der 99 österreichischen Klima- und Energiemodellregionen kam es am 19. und 20. Oktober 2016 in der Vorzeigeregion Holzwelt Murau.

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  • In den ehrwürdigen Räumlichkeiten des Stiftes St. Lambrecht wurden in den zwei Tagen die neusten Informationen von Seiten des Umweltministeriums durch Sektionschef Günter Liebel und vom österreichischen Klimafonds durch Geschäftsführer Ingmar Höbarth vorgetragen. Eröffnet wurde die Tagung von Michael Esterl, dem Büroleiter des Umweltministers Andrä Rupprechter. Sie alle untermauerten die Idee der Klima- und Energiemodellregionen österreichweit und betonten die große Herausforderung zur Einhaltung der Klimaziele von Paris. Geschäftsführer Harald Kraxner, der das österreichische Vernetzungstreffen in den Bezirk Murau geholt hat, konnte die Fülle der Murauer ENERGIE-Aktivitäten präsentieren und dabei die österreichische Vorreiterrolle bei den Klimazielen eindrucksvoll untermauern. Neben internen Meinungsaustausch konnten auch spezielle Themen zur Landwirtschaft und Klimaschutz angesprochen und diskutiert werden. Am zweiten Tag wurde die Bio-Nahwärme sowie die 1. CO2 neutrale Brauerei in Murau besichtigt. Geschäftsführer Kurt Woitischek konnte hier die neueste Technik von Heizwerken und den Umstellungsprozess der Murauer Brauerei von ÖL auf Biomasse sehr anschaulich darstellen und mit Zahlen untermauern. Mit neuestem Wissen, angereichert mit einer Portion Murauer Erfahrung, können nun die österreichischen KEM-Manager wieder die wertvolle Arbeit in den Klima- und Energiemodellregionen weiter fortsetzen.

    Exkurs Klima- und Energiemodellregionen:
    Der Klima- und Energiefonds initiiert und unterstützt mit dieser Initiative Regionen, die sich zum Ziel gesetzt haben, von fossilen Energien unabhängig zu werden. Sie erreichen dieses Ziel, indem sie den Reichtum ihrer regionalen Ressourcen nutzen und dabei ihren Energiebedarf mit einem klugen Mix aus der Produktion von erneuerbaren Energien, Maßnahmen zur Energieeffizienz und intelligenter Steuerung decken. So ist die Holzwelt Murau eine von 99 Klima- und Energiemodellregionen in Österreich, die schon bewiesen hat, dass ein nachhaltiges Energiesystem aus der Region heraus leistbar und auch umsetzbar ist. Unzählige Beispiele untermauern den Leuchtturmcharakter der Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau.

    Pressetext KEM-Hauptveranstaltung, (77 KB)

Die Gründungsmitglieder des MEZ: Heide Zeiringer, K.Michael Pittino, Kurt Woitischek, Franz Moser, Harald Kraxner, Thomas Tausch, Erich Fritz, Otmar Lankmaier, Günter Petautschnig, Heinz Schenk; Foto: Dr. Kurt Schauer

Die Holzwelt Murau setzt mit LEADER starke Impulse - Teil 2

TOURISMUS, WIRTSCHAFT und KULTUR werden durch Leaderprojekte der Holzwelt Murau in eine dynamische Zukunft geführt.

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  • Murauer Energiezentrum (MEZ)
    Aufbauend auf die innovatorischen Leistungen der Murauer Energiepioniere wird nun ein nächster Meilenstein eingeleitet. Ein Energiezentrum ist in Vorbereitung, dass pilothafte Energiesysteme in Zukunft exportieren wird. Rund um den Projektleiter Ing. Kurt Woitischek schließen sich heimische Wirtschaftsunternehmen zusammen, um markttaugliche Energieprodukte aktiv mitzugestalten. Weiters lanciert die Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau eine bezirksweite Solaroffensive, die bis Oktober 2016 umgesetzt wird.

    Erlebnisraum Murau – Tourismus stellt sich neu auf
    „Erlebnisraumdesign Murau“, so lautet der Titel eines gemeinsamen Projektes der Tourismusverbände des Bezirkes. Hier wird das touristische Angebot neu strukturiert, der Erlebnisraum anhand der Bergpersönlichkeiten klarer definiert und ein Qualitätssicherungsprozess in Form von Leitangeboten in Gang gesetzt. So bieten der Zirbitzkogel, der Lachtaler Zinken, der Greim, der Preber, der Kornock, der Kreischberg, die Frauenalpe und die Grebenzen die Kulisse dieses Erlebnisraumes, in dem die Sommerschwerpunkte Wandern und Rad, sowie die Winterschwerpunkte Alpinskifahren und Tourenskiangebote in der Auslage stehen.

    Bildung, Kultur und regionales Handwerk sind weitere Eckpfeiler
    In der Holzwelt Murau setzt man auf innovative Bildungsprojekte wie die „NaturLese Schule“, Lärche offensiv, Holz macht Schule sowie die Naturpark-Auszeit. Die HolzweltKultur stärkt die Identität aus Tradition und Zukunft. Forschungs-, Wirtschafts-, und Kooperationsprojekte u.a. im Holzbau und im regionalen Handwerk sichern und schaffen Arbeitsplätze im Bezirk Murau. Dabei sind auch bezirksübergreifende Kooperationen von großer Bedeutung.



    Kontakt:
    GF Harald Kraxner, Büro der Leaderregion Holzwelt Murau, Bundesstraße 13a, 8850 Murau
    Tel. +43 (0)3532 20000 Fax +43 (0)3532 200004, info@holzwelt.at

    Pressetext Holzwelt Murau, (78 KB)

Das Team der Holzwelt Murau: Obmann Johann Gruber, Mag. Erich Fritz, DI Gunilla Plank, Claudia Glawischnig, Bernadette Maier, GF Harald Kraxner; Foto: Frank Musenbichler

Die Holzwelt Murau setzt mit LEADER starke Impulse - Teil 1

Das aktuelle EU-Leader-Programm baut auf die Stärkung eigenständiger Regionen. Die Holzwelt Murau forciert und begleitet die Umsetzung.

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  • Die Holzwelt Murau ist eine von allen Gemeinden des Bezirkes Murau gegründete und getragene Organisation, unterstützt von Land, Bund und EU im Rahmen des Leaderprogramms zur Entwicklung des ländlichen Raums.

    Hochgesteckte Ziele sind es, die den Bezirk Murau in der „Lokalen Entwicklungsstrategie“ die Zukunft weisen. Die großen Themen sind Wirtschaft, Kultur und Soziales. Umgesetzt werden Leitprojekte in den strategischen Feldern HOLZ, NATUR und TOURISMUS sowie ERNEUERBARE ENERGIE. Innerhalb dieser Stärkefelder geht die Holzwelt Murau ins Detail und entwickelt innovative regionale Produkte.

    LEADER ist kein Förderprogramm im herkömmlichen Sinn. In LEADER sind Innovationen und Kooperationen gefragt. Leaderprojekte müssen in die Gesamtstrategie der Holzwelt Murau eingebettet sein und bringen neue Ansätze, die von regionalen Projektträgern initiiert und umgesetzt werden.

    Die Rolle der Holzwelt Murau ist dabei eine ganz zentrale, über die der Zugang zum LEADER Förderprogramm überhaupt erst ermöglicht wird und somit eine wirtschaftliche Entwicklung eingeleitet werden kann. Zum einen ist man selbst Projektträger und zum zweiten werden externe Projekte in der Planung und Abwicklung bestmöglich unterstützt. Alle Leaderprojekte müssen sich einem strengen Auswahlverfahren unterziehen, dem der Vorstand der Holzwelt Murau vorsteht.

    Mittlerweile stehen in der Holzwelt Murau vielversprechende Projekte am Beginn der Umsetzung, die einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität im Bezirk Murau leisten.


    Kontakt:
    GF Harald Kraxner, Büro der Leaderregion Holzwelt Murau, Bundesstraße 13a, 8850 Murau
    Tel. +43 (0)3532 20000 Fax +43 (0)3532 200004, info@holzwelt.at

    Pressetext Holzwelt Murau, (78 KB)

Foto: Irene Perchthaler

STUBENrein: Weltstube im Steinehaus Pammer

Im Steinehaus von Erich Pammer, einer neu adaptierten,ehemaligen Tischlerwerkstätte, fand am Montag die fünfte Stuben -Zusammenkunft statt, wobei es um Ideeneinbringung zur „Rettung der Welt“ ging. Hauptthema waren die Migrantenströme, die auch vor unseren Grenzen nicht Halt machten.

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  • Stuben-rein im Steinehaus Pammer

    Diese Kulturreihe, mit 15 verschiedensten Kultur-Spiel- Räumen hat viele „Gesichter“!

    Bezirksweit werden verschiedene Stuben in 14 Gemeinden, vom 15. September bis 02. Oktober bespielt. (2x in Neumarkt)
    Auf Initiative der Holzwelt -Murau wurden mehrere Ideen für eine Kulturreihe eingereicht, wovon Theaterregisseur Andreas Staudinger mit seiner Ideenentwicklung „Stuben-rein“ausgewählt wurde. Unterstützt und begleitet von den Kuratorinnen Gunilla Plank und Uli Vonbank-Schedler. (Uli mit einem l)
    Im Steinehaus von Erich Pammer, einer neu adaptierten,ehemaligen Tischlerwerkstätte, fand am Montag die fünfte Stuben -Zusammenkunft statt, wobei es um Ideeneinbringung zur „Rettung der Welt“ ging. Hauptthema waren die Migrantenströme, die auch vor unseren Grenzen nicht Halt machten. Eine neue Herausforderung für ein Miteinander, sowohl auf kultureller,wie auch menschlicher und sozialer Ebene! Philosoph Franz Schandl versuchte mit Behutsamkeit die derzeitigen globalen Krisen unseres Planeten aufzuzeigen, wobei soziale, mentale,ökonomische und ökologische Aspekte angesprochen wurden. Ein gutes zwischenmenschliches Miteinander, gepaart mit Respekt und Toleranz zum Anderssein, sowie die globale Verantwortung für diese, eine Welt endlich zu begreifen, kam u.a. auch zur Sprache...
    Eine zaghafte Diskussion, welche eigentlich „auf der Stelle trat“, folgte seinem Vortrag. Die wahren, großen Probleme werden wohl kaum in einer zweistündigen Diskussion zu lösen sein, aber gute Ansätze im Kleinen waren dennoch vorhanden. Diese Veranstaltung war gut besucht, wobei wohl ein Drittel der Besucher, Migranten aus der benachbarten Umgebung waren.
    Der aus Syrien stammende und seit einem Jahr in Klagenfurt lebende Musiker, Aref Alwash unterhielt mit seinem Saiteninstrument BUZUK , Bilan Mari ein begabter Fotograf stellte seine Bilder aus.
    Erich Pammer und Lebensgefährtin Vize Bgm.- Kulturreferentin Elisabeth Edlinger hielten für die Gäste kulinarische Schmankerln bereit.

    Text und Fotos: Irene Perchthaler

    Pressetext WELTSTUBE Steinehaus Pammer, (12 KB)

Handwerk aus Leidenschaft - Meisterwelten in der Steiermark

Der neue Band aus den Meisterwelten Steiermark widmet sich ganz der handwerklichen Meisterschaft: Warum funktionieren manche Dinge so gut? Was macht ihren Erfolg aus? Und wie erreicht man das überhaupt – das meisterhafte Arbeiten, die wahre Könnerschaft?

Der Streifzug durch 31 steirische Handwerksbetriebe – mit Texten von Doris Lind und Fotos von Tom Lamm – liefert dazu interessante und inspirierende Antworten. Das Buch erscheint am 17. September 2016 und ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

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  • Ein Buch über handwerkliche Meisterschaft
    Es gibt Millionen von Dingen im Angebot und trotzdem können nur wenige bestehen. Es sind die Meisterstücke, denn nur sie erfüllen unser Leben mit Sinn – weil sie so praktisch, sinnvoll, wirksam, wohltuend oder schön sind. Jedes Meisterstück, das von Hand gefertigt ist, hat ein Geheimnis und dem spürt das neue Buch der Meisterwelten Steiermark nach. Es zeigt, welche Fertigkeiten im jeweiligen Handwerk für meisterhafte Arbeit notwendig sind, wie man diese erreicht und weitergibt und vor allem: wie man mit Handwerk im 21. Jahrhundert erfolgreich ist.

    Die 6 Kapitel des Buchs sind zugleich 6 Leitsätze, die in Summe ein Buch der Meisterschaft ergeben: Wenn Menschen Maßstäbe setzen und Trends mitbegründen. Wenn sie viel Gefühl zeigen und deshalb spüren, was für Menschen gut ist und was Orte brauchen. Wenn sie Erfahrung weitergeben und andere an ihrem Können teilhaben lassen. Wenn sie der Zeit mit ihren Ideen ein Stück voraus sind. Wenn sie für andere Möglichkeiten entfalten und auch das Unerwartete souverän beherrschen.

    Mit vielen Geschichten, was Leidenschaft alles bewirken kann
    Das neue Buch der Meisterwelten Steiermark bietet einen anregenden Streifzug durch 31 steirische Handwerksbetriebe: Ob es die Bierbrauerin oder der Schmiedeweltmeister ist, der Lehmpionier, der Hirschhornschnitzer, der Drechslermeister oder die Plisseeschneiderin – sie alle erzählen ihre Geschichte und liefern interessante und inspirierende Antworten darauf, was Meisterschaft bedeutet und Handwerk aus Leidenschaft alles bewirken kann.

    Kontakt
    Claudia Glawischnig, info@meisterwelten.at, 0664 / 133 4154
    Alle Presse-Unterlagen und Fotos auf http://www.meisterwelten.at/cd/16/presse/

    Presstext Handwerk aus Leidenschaft, (229 KB)

Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

NaturLese-Trainer Ausbildung im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen gestartet

Unzählige Philosophen, Theologen und Wissenschaftler benutzten den Begriff bereits vor Hunderten von Jahren: „Das Buch der Natur“– nun wird dieses alte Wissen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen wieder gelebt.

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  • Ermöglicht durch das LEADER-Projekt „NaturLese-Schule“, positioniert sich der Naturpark als erste NaturLese-Region nicht nur innerhalb der LEADER Region Holzwelt Murau, sondern entwickelt ein innovatives Regionalentwicklungsmodell, mit dem Ziel den Bezirk Murau als lernende und lehrende Region zu etablieren. 22 Personen aus der Region nehmen an der Ausbildung zum sogenannten „NaturLese-Trainer“ teil. Eine Pilotausbildung, die sich über ein ganzes Jahr erstreckt und in dem die Teilnehmer lernen, die Natur nicht nur oberflächlich wahrzunehmen, sondern vielmehr Anregungen für das tägliche Leben bzw. die Berufswelt erlangen. Eine eigens dafür entwickelte Methodik ermöglicht den Zugang für dieses tiefere Naturverständnis. Neben der 1-jährigen Ausbildung bietet der Naturpark auch ein facettenreiches Führungsangebot an, indem die Grundzüge des NaturLesens erlernt werden können. Erweitert wird das Angebot in Kooperation mit der Holzwelt Murau und den Holzwelt-Touren. Informationen unter www.natura.at oder in den Regionalbüros der Holzwelt Murau bzw. Naturparks.
    Information:
    Elisabeth Schitter, M.Sc,
    Geschäftsführung
    Verein Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
    Perchau 100 8820 Neumarkt in der Steiermark
    e.schitter@natura

    Pressetext NaturLese Trainer-Ausbildung, (358 KB)

v. l. n. r.: LR Anton Lang, GF Harald Kraxner, LAbg. Max Lercher, Wolfgang Eltner; Foto: Land Steiermark

LR Anton Lang unterstützt vorbildhafte "Energie-Projekte" in Murau

Der neue Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien, Anton Lang, begrüßte gestern den Geschäftsführer der Holzwelt Murau, Harald Kraxner, im Rahmen eines Antrittsbesuchs in dessen Büro im Grazer Landhaus. Begleitet wurde der Leadermanager vom regionalen Abgeordneten Max Lercher. Dabei wurde vor anderem über das vorbildhafte Projekt „Energiecamp Holzwelt Murau 2017“ gesprochen.

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  • „Das Energiecamp wurde bereits 2015 und 2016 in der Holzwelt Murau erfolgreich veranstaltet. Mit dem Format des Energiecamps will man eine weitere Etablierung der Klima- und Energiemodellregion erreichen. Primär sollen dabei vor allem junge Menschen aus der Region für das Thema `Energiezukunft´ interessiert und begeistert werden. Die Vernetzung mit ExpertInnen, der Aufbau von Kooperationen sowie die Bewusstseinsbildung als einer der wichtigsten Bausteine der Klima- und Energiemodellregion werden durch das Energiecamp weiter gefördert“, konnte Harald Kraxner berichten. Jährlich sollen dabei neue Schwerpunkte im Bereich Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit sowie daraus resultierenden Entwicklungen der Region gesetzt werden. Im Jahr 2015 wurde das Energiecamp das erste Mal mit dem Titel "Blackout - Ist es morgen zu spät?" veranstaltet. Bereits im ersten Jahr wurde das Energiecamp von 94 TeilnehmerInnen besucht. 71 TeilnehmerInnen nahmen am Energiecamp 2016 mit dem Titel "Alarmstufe ROT - Klima- und Energiefragen am Weg in das Jahr 2020" teil. „Das Energiecamp soll eine Schnittstelle zwischen regional aufgebautem Wissen im Bereich Erneuerbarer Energie, Wissen von ExpertInnen und jungen interessierten Menschen darstellen. Mittelfristig soll dabei das Format über die Region hinaus für junge Menschen interessant werden, um Murau zu einem Ort der Begegnung und des Know-how-Transfers machen“, so Kraxner. Im Jahr 2017 wird das Thema „Energie & Mobilität“ als Leitfaden durch diese Veranstaltung führen. Geplanter Termin ist übrigens der 6. und 7. April 2017. Höchst angetan von diesem tollen Projekt zeigte sich der neue Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien, Anton Lang: „Besonders hervorzuheben etwa bei diesen durchdachten `Energie-Camps´ ist der regionale Bezug und der vorbildhafte Zugang auf die jugendliche Zielgruppe. Seitens meines Ressorts werde ich dieses Projekt natürlich entsprechend unterstützen.“ Der Abgeordnete Max Lercher betonte, dass der Bezirk Murau mit Anton Lang einen starken Partner für die Region habe. „Ich werde gemeinsam mit dem neuen Landesrat demnächst vor Ort kommen und den Verantwortlichen für diese tollen Energie-Projekte einen Besuch abstatten!“

Die Teilnehmer des Anbahnungstreffens

Kick-off für transnationales LEADER-Projekt in der Holzwelt Murau

Von 9. bis 14. Juli fanden sich im Europahaus in Neumarkt Leaderregionen aus sechs verschiedenen europäischen Staaten ein. Ziel ist der Aufbau eines staatenübergreifenden Jugendprojektes.

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  • Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) – Steiermark veranstalteten vom 9. bis 14. Juli ein transnationales LEADER-Anbahnungstreffen unter dem Titel „Sustainable me, now“ im Europahaus Neumarkt/ Schloss Forchtenstein. In Zusammenarbeit mit GF Harald Kraxner von der Holzwelt Murau wurden junge Menschen, potentielle Projektpartnerinnen und Projektpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter von LEADER-Regionen aus der Slowakei, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich eingeladen, um sich untereinander auszutauschen, Brücken zu bauen, die Holzwelt Murau zu entdecken und Projektideen mit den Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, regionale Entwicklung, Umwelt, Jugend, Europa und Ressourcenmanagement zu entwickeln. Im Rahmen einer Tour durch die Holzwelt Murau, die vom Holzweltbotschafter Dipl.-Ing. Franz Rodlauer geleitet wurde, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einsicht in die regionale LEADER-Strategie, die Vielseitigkeit des Werkstoffs Holz, die Umsetzung von konkreten Projekten, die Erzeugung von erneuerbaren Energien und nachhaltiger Forstwirtschaft erlangen. Inspiriert durch die Vorstellung von Best-Practice Beispielen und die gemeinsame Arbeit in der Ideen- und Projektwerkstatt wurden zwei Projektideen zu den Themen Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch und ökonomische), Jugend, ländliche Entwicklung und Europäischer Zusammenhalt zur weiterführenden Kooperation zwischen den teilnehmenden LEADER-Regionen und Partnern geformt, weiter konkretisiert und diskutiert. Begleitet vom Fotografen Christoph Buchegger aus Neumarkt entstanden in dieser Woche die ersten Bilder für einen Kalender und eine Kampagne zum Thema Nachhaltigkeit.

Energie macht Schule

Das Projekt hat an fünf Schulen in der Holzwelt Murau junge Energiedetektive auf den Plan gerufen.

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  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – darum sollen Jugendliche etwas wie Umweltbewusstsein und Klimaschutz schon von klein auf lernen, damit es quasi selbstverständlich ist, ein Leben lang danach zu handeln. Aus diesem Grund hat die Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau das Klimaschulenprojekt ins Leben gerufen – eine vom österreichischen Klimafonds unterstütze Aktion für Bildungseinrichtungen. Über das ganze Schuljahr arbeiten fünf Schulen mit rund 228 Schülern zu den Themen „erneuerbare Energie“ und „Klimadetektiven“.

    Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse am Klimaschutz und gingen beim Erarbeiten von Energiesparmaßnahmen mit großem Eifer an die Sache heran. Durch interaktives Arbeiten mit dem Energiepraxiskoffer konnten greifbare Ergebnisse erarbeitet und diskutiert werden, beispielsweise wurde in jeder Schule die Energiesituation erhoben und Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Interessant war für die Schüler und Schülerinnen auch das Messen von Energieverbräuchen verschiedener Geräte zu Hause wie Kühlschrank, Föhn etc.

    Es zeigte sich, dass Energie sparen Spaß macht und keinesfalls Verzicht bedeuten muss. Durch das Weitergeben von Tipps und Tricks zum Energiesparen an Familie, Freunde und der gesamten Öffentlichkeit (Luftballon-Aktion) fungieren die Schüler als Multiplikatoren für die so notwendige Energiewende.

    Presseinformation Klimaschulenprojekt Holzwelt Murau, (1 MB)