Die Teilnehmer des Anbahnungstreffens

Kick-off für transnationales LEADER-Projekt in der Holzwelt Murau

Von 9. bis 14. Juli fanden sich im Europahaus in Neumarkt Leaderregionen aus sechs verschiedenen europäischen Staaten ein. Ziel ist der Aufbau eines staatenübergreifenden Jugendprojektes.

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  • Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) – Steiermark veranstalteten vom 9. bis 14. Juli ein transnationales LEADER-Anbahnungstreffen unter dem Titel „Sustainable me, now“ im Europahaus Neumarkt/ Schloss Forchtenstein. In Zusammenarbeit mit GF Harald Kraxner von der Holzwelt Murau wurden junge Menschen, potentielle Projektpartnerinnen und Projektpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter von LEADER-Regionen aus der Slowakei, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich eingeladen, um sich untereinander auszutauschen, Brücken zu bauen, die Holzwelt Murau zu entdecken und Projektideen mit den Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, regionale Entwicklung, Umwelt, Jugend, Europa und Ressourcenmanagement zu entwickeln. Im Rahmen einer Tour durch die Holzwelt Murau, die vom Holzweltbotschafter Dipl.-Ing. Franz Rodlauer geleitet wurde, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einsicht in die regionale LEADER-Strategie, die Vielseitigkeit des Werkstoffs Holz, die Umsetzung von konkreten Projekten, die Erzeugung von erneuerbaren Energien und nachhaltiger Forstwirtschaft erlangen. Inspiriert durch die Vorstellung von Best-Practice Beispielen und die gemeinsame Arbeit in der Ideen- und Projektwerkstatt wurden zwei Projektideen zu den Themen Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch und ökonomische), Jugend, ländliche Entwicklung und Europäischer Zusammenhalt zur weiterführenden Kooperation zwischen den teilnehmenden LEADER-Regionen und Partnern geformt, weiter konkretisiert und diskutiert. Begleitet vom Fotografen Christoph Buchegger aus Neumarkt entstanden in dieser Woche die ersten Bilder für einen Kalender und eine Kampagne zum Thema Nachhaltigkeit.

Energie macht Schule

Das Projekt hat an fünf Schulen in der Holzwelt Murau junge Energiedetektive auf den Plan gerufen.

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  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – darum sollen Jugendliche etwas wie Umweltbewusstsein und Klimaschutz schon von klein auf lernen, damit es quasi selbstverständlich ist, ein Leben lang danach zu handeln. Aus diesem Grund hat die Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau das Klimaschulenprojekt ins Leben gerufen – eine vom österreichischen Klimafonds unterstütze Aktion für Bildungseinrichtungen. Über das ganze Schuljahr arbeiten fünf Schulen mit rund 228 Schülern zu den Themen „erneuerbare Energie“ und „Klimadetektiven“.

    Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse am Klimaschutz und gingen beim Erarbeiten von Energiesparmaßnahmen mit großem Eifer an die Sache heran. Durch interaktives Arbeiten mit dem Energiepraxiskoffer konnten greifbare Ergebnisse erarbeitet und diskutiert werden, beispielsweise wurde in jeder Schule die Energiesituation erhoben und Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Interessant war für die Schüler und Schülerinnen auch das Messen von Energieverbräuchen verschiedener Geräte zu Hause wie Kühlschrank, Föhn etc.

    Es zeigte sich, dass Energie sparen Spaß macht und keinesfalls Verzicht bedeuten muss. Durch das Weitergeben von Tipps und Tricks zum Energiesparen an Familie, Freunde und der gesamten Öffentlichkeit (Luftballon-Aktion) fungieren die Schüler als Multiplikatoren für die so notwendige Energiewende.

    Presseinformation Klimaschulenprojekt Holzwelt Murau, (1 MB)

Solar-Offensive bringt die Kraft der Sonne in die Wohnzimmer der Holzwelt Murau

Am 13. Mai lädt Sie die Holzwelt Murau zusammen mit dem Naturinstallateur Zeiringer zur Infoveranstaltung rund um das Thema „ Sonne = Energie zum Nulltarif“ in die Räumlichkeiten des Naturinstallateur Zeiringer in Murau!

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  • Wussten Sie, dass die jährliche mittlere Sonneneinstrahlung einem Energiegehalt von jährlich rund 100l Öl/ m² entspricht und damit die Sonne die tragende Säule der Energieversorgung sein könnte? Kein Zufall also, dass die Murauer im Rahmen Ihrer Energieversion nun vor allem auf die Vorteile der Solarenergie setzen.

    Beständige Wärme, eine verlängerte Nutzungsdauer der Heizanlagen und eine deutliche Entlastung des Geldbörsels sind nicht die einzigen Vorteile, über die sich die Kunden freuen können. Die Förderungen auf Landes- und Gemeindeebene sind so hoch wie nie!

    „Die Sonne ist der wichtigste Energielieferant der Erde, diese Energie brauchen wir nur einzufangen“, gibt Mag. Erich Fritz (Projektleiter Holzwelt Murau) der Offensive „Solar-Energie“ ordentlich Rückenwind. Gemeinsam mit dem Naturinstallateur wurde ein Acht-Schritte Programm zur eigenen Solaranlage entwickelt: Auf eine ausführliche kompetente Beratung folgt die detaillierte Planung, das Einholen der Genehmigungen, Beantragung der Förderungen und die kompetente Umsetzung durch den Installateur – kein Aufwand also für den Kunden.

    Interessierte können sich auch Angebote vom Installateur ihres Vertrauens machen lassen, denn die Fördermöglichkeiten gelten unabhängig vom ausführenden Unternehmen.


    Das Programm zum Infotag Solar-Offensive:

    Freitag 13. Mai, 14.00 – 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Naturinstallateur Zeiringer in Murau
    Ausstellung der Solarvarianten
    Technische Beratung durch das Fachpersonal

    • 16.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung der Holzwelt Murau, GF Harald Kraxner
    • 16.15 Uhr: Solaroffensive und Fördermöglichkeiten, Mag. Erich Fritz
    • 16.30 Uhr: Gute Gründe für die Installation einer thermischen Solaranlage, Naturinstallateur Zeiringer

    Es werden Murauer Bier, Murauer Wasser und Brezen vom Murauer Bäcker Hager kredenzt.

    Flyer Solar-Offensive, (1011 KB)

Das Team der Holzwelt Murau: Obmann Johann Gruber, Mag. Erich Fritz, DI Gunilla Plank (neu als Kulturmanagerin), Claudia Glawischnig, Bernadette Maier, GF Harald Kraxner; Foto: Frank Musenbichler

Jahreshauptversammlung Holzwelt Murau

Die Leaderregion Holzwelt Murau zieht erfolgreich Bilanz

Nach einem Jahr des Planens folgen nun ertragreiche Leaderprojekte. Der Fokus der Leaderregion Holzwelt Murau liegt in der Stimulation der regionalen Wirtschaft. Dem entsprechend stehen die Projekte „Energiezentrum und Erlebnisraumdesign Murau“ ganz oben auf der Agenda. Auch Kultur und Bildung sind maßgebliche Bausteine.

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  • Die Energieregion Murau
    Die lokale Entwicklungsstrategie des Bezirkes Murau liest sich wie ein Sachbuch mit Fortsetzungen. Klare Vorgaben, die sich jene Region, die als Leaderregion den Namen Holzwelt Murau trägt, gesetzt hat, werden konsequent fortgeschrieben. So etwa zum Thema Erneuerbare Energie. Ein Rückblick: 2003 haben sich die Murauer der Energiewende verschrieben und die Energie-Autarkie bei Wärme und Strom bis 2015 ausgerufen. Heute ist dieses Ziel bei Wärme zu 75 % erreicht, bei Strom zu mehr als 100 % – Murau ist mittlerweile Ökostrom-Exporteur!
    Nun folgt der nächste Schritt: In der Holzwelt Murau wird sich ein Entwicklungszentrum für erneuerbare Energie etablieren, um hier nachhaltige Öko-Energielösungen zu entwickeln und umzusetzen. Ziele dabei sind die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Entwicklung von markttauglichen Energie-Produkten. Eine bezirksweite Solaroffensive ist bereits in Entwicklung und steht kurz vor der Umsetzung.

    Das Erlebnisraumdesign Murau
    Der Arbeitstitel klingt zwar sperrig, die Inhalte des Projektes hingegen sind überaus inspirierend: Die Tourismusregion Murau soll zu einem „Gesamtprojekt“ verschweißt werden, an dem alle sieben Tourismusverbände in der Holzwelt Murau partizipieren. Die Leitangebote – gleichzeitig der rote Inhaltsfaden quer durch den Bezirk – heißen Wandern, Radfahren, der klassische Schisport sowie Winteralternativprogramme. Die Vermarktung und Kommunikation der Inhalte werden gemeinsam organisiert sein. Das Ziel dahinter ist die klare Erkennbarkeit von Murau als authentische Tourismusdestination in Österreich.

    Innovative Leaderprojekte
    Neben den Themen-Säulen „Energieregion“ und „Erlebnisraumdesign“ setzt man in der Holzwelt Murau auf innovative Bildungsprojekte wie die „NaturLese Schule“, Lärche offensiv, Holz macht Schule sowie die Naturpark-Auszeit. Die HolzweltKultur stärkt die Identität aus Tradition und Zukunft. Forschungs-, Wirtschafts-, und Kooperationsprojekte u.a. im Holzbau und im regionalen Handwerk sichern und schaffen Arbeitsplätze im Bezirk Murau. Dabei sind auch bezirksübergreifende Kooperationen von großer Bedeutung.

    Die Funktion der Holzwelt Murau
    Die Holzwelt Murau hat eine zentrale Aufgabe: die Stützung und Entwicklung von Projekten mithilfe regionaler Trägerschaften zur Attraktivitätssteigerung des Bezirkes Murau. Die Finanzierung aller Projekte erfolgt vorwiegend aus dem EU-Leaderprogramm, Mitteln aus der Europäischen Union, der Republik Österreich, dem Land Steiermark, den Gemeinden sowie den Projektträgern. Aktuell sind es rund 2,0 Mio Euro, die bis 2018 in Projekten umgesetzt werden, die beantragten Förderungen belaufen sich auf rund 1,3 Mio Euro. LEADER wird über das neue Regionalressort des Landes Steiermark mit dem ressortverantwortlichen Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer abgewickelt.

    Kontakt:
    Harald Kraxner, Geschäftsführer
    Büro der Leaderregion Holzwelt Murau, Bundesstraße 13a, 8850 Murau
    Tel. +43 (0)3532 2000013, +43 (0)664/8575215, info@holzwelt.at

    Pressetext JHVS 20.04.2016, (242 KB)

Beim Energiecamp in Murau stellte Dr. Heinz G. Kopetz sein Buch „Alarmstufe Rot - Mutter Erde ruft um Hilfe“ vor.

Mutter Erde ruft um Hilfe - Energiecamp Holzwelt Murau 2016

„Wenn, dann müssen wir jetzt handeln!“ dazu rief Dr. Heinz G. Kopetz beim Energiecamp Holzwelt Murau 2016 auf. Laut Dr. Kopetz bleiben uns nur noch fünf bis zehn Jahre um die stetig fortschreitenden Klimaveränderungen zu stoppen. „Wenn wir dieses Zeitfenster versäumen, ist es für die nächsten 400 bis 500 Jahre geschlossen und wir können die Erderwärmung nicht mehr aufhalten!“ so Kopetz.

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  • Von 17.-18. März fand heuer zum zweiten Mal das Energiecamp im Murau statt. Experten aus ganz Österreich sprachen mit den Teilnehmern über Klima- und Energiefragen am Weg in das Jahr 2020. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Donnerstag, mit einem Vortrag von Dr. Heinz G. Kopetz, Präsident der World Bioenergy Association.

    Der erste Teil des umfangreichen Programms bestand aus vier Vorträgen zum Thema „Der Weg ins Jahr 2020“ mit den Vortragenden DI Ingmar Höbarth (Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds), Mag. Andrea Gössinger-Wieser (Klimaschutzkoordinatorin des Landes Steiermark) und Harald Kraxner (Geschäftsführer der Leaderregion Holzwelt Murau). „Wir sind am richtigen Weg und dürfen nicht locker lassen was Klimaschutz anbelangt“, so Mag. Gössinger-Wieser.

    Nach einer kurzen Pause starteten die TeilnehmerInnnen in den zweiten Teil der Vorträge. Diese praxisorientierten Vorträge wurden von Dr. Eveline Steinberger-Kern (Geschäftsführerin von The Blue Minds Company), Mag. Jürgen Suschek-Berger (Interuniversitäres Forschungszentrum Graz) und von Mag. Gundel Perschler (Geschäftsführerin der Energie Steiermark Mobilitäts GmbH) abgehalten. Vertiefend dazu wurde es den TeilnehmerInnen ermöglicht in den anschließenden Intensivworkshops mit den Vortragenden zu diskutieren, Fragen zu stellen und Themen näher zu betrachten.

    Den spannenden Abschluss des ersten Tages im Energiecamp 2016 machte Eröffnungsredner Dr. Heinz G. Kopetz. Nach einem kurzen einführendem Interview zu seinem Buch „Alarmstufe Rot - Mutter Erde ruft um Hilfe“ stand er dem Publikum Rede und Antwort. Spannende Themen wie der enorme Zeitdruck im Klimaschutz und der erhöhte Co2-Gehalt der Meere waren Teil der Diskussion.

    Am zweiten Tag des Energiecamps konnten sich die TeilnehmerInnen zwischen zwei verschiedenen Exkursionen entscheiden. Die Erste beinhaltet eine Besichtigung des Mutkraftwerks und des Nahwärmeheizwerks Murau. Die zweite Teilnehmergruppe besichtigte einen Biobauernhof und besuchte einen Waldabschnitt des Projektes „Lärche offensiv“.

    Pressetext Energiecamp 2016, (179 KB)

Foto: Hannah Leitner

Ausbildung zum "Holzweltbotschafter"

Start eines neuen Ausbildungslehrgangs zum "Holzweltbotschafter" mit April 2016

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  • Gästen und Einheimischen die Schatzkiste der Holzwelt Murau öffnen, das ist die zentrale Aufgabe der Holzweltbotschafter. Bereits 2011 wurden 13 Holzweltbotschafter ausgebildet, die die Geheimnisse der Region nach außen tragen. 5 dieser Holzweltbotschafter wickeln derzeit die Holzwelttouren ab und hoffen auf Verstärkung. Die Nachfrage von Touristen und Einheimischen nach begleiteten Touren durch die Holzwelt Murau steigen ständig. Professionelle Begleitungen schaffen so einen Mehrwert für die Region und für die Menschen, die diese durchführen.

    Gemeinsam mit der Holzwelt Murau, der Holzwelt Bildung und der NaturLeseSchule will man diese interessante Tätigkeit für die Region auch zukünftigen Reisebegleitern schmackhaft machen. Die Inhalte der Ausbildung reichen von Geschichte der Region bis hin zu unternehmerischen Fähigkeiten, die für das Betreiben des Vereines der Holzweltbotschafter erforderlich sind. Mit der neuen Ausbildung, die gemeinsam mit dem WIFI Obersteiermark entwickelt wurde, will man Wissen der Region sowie Angebotsentwicklung und Reisebegleitung näher bringen. Voraussetzungen für die Teilnahme an der geförderten Maßnahme gibt es keine, außer dass man gerne mit Menschen arbeitet und einen Wissensdurst nach den Geheimnissen der Region hat. Die Holzweltbotschafter sind Reisebgleiter, die die Holzwelttouren abwickeln, Holzstadtspaziergänge durchführen und auch eigene regionstypische Reisebegleitungen entwickeln.

    Organisiert sind die Holzweltbotschafter in einem Verein, der Mitglieder für gebuchte Touren fallweise anstellt oder in dem Mitglieder auch auf selbständiger Basis arbeiten können. Der Verein selbst ist neben der Abwicklung von Holzwelttouren auch für die Bewerbung dieser Angebote in der Region, Pressearbeit und Weiterentwicklung des Angebotes, Vernetzung sowie Weiterbildung zuständig.

    Ziel des neuen Ausbildungslehrgangs „Holzweltbotschafter“ ist es über eine professionelle Angebotsentwicklung den Bezirk Murau als Reiseziel für Gäste und Einheimische noch interessanter zu machen. In diesem Zusammenhang ist auch die Kooperation mit den heimischen Institutionen, dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, der NaturLeseSchule, den Holzwelttouren, Museen, Schulen und vor allem Tourismusverbänden von großem Interesse. Die einzelnen Holzweltbotschafter sollen damit eine zusätzliche Erwerbsmöglichkeit erhalten und durch Ihre Tätigkeit das regionale Selbstbewusstsein stärken. Ein weiteres Ziel ist es, die Gruppe der „neuen“ Holzweltbotschafter im Verein zu integrieren und sich mit Naturparkführer/innen und Bergwanderführer/innen zu vernetzen, um so ein Pool von Profis für die Region entstehen zu lassen, die Gäste und Einheimische in die Geheimnisse der Region einweihen.

    Nähere Infos sind bitte der beiliegenden Presseinformation zu entnehmen.

    Presseinformation Holzweltbotschafter, (256 KB)

Neumarkt wird NaturLese Zentrum

In den frei werdenden Gemeinderäumlichkeiten von Neumarkt ist ein visionäres EU-Leaderprojekt in Kooperation mit dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen und der Holzwelt Murau in Planung.

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  • Neumarkt wird sich zukünftig sowohl als Zentrum des Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen als auch als innovatives NaturLese Zentrum der Lernenden Region Holzwelt Murau positionieren.
    Die Gründe dafür liegen auf der Hand: In den letzten Jahren wurde im Naturpark ein wesentlicher Schwerpunkt auf das NaturLesen gelegt. Zentrales Projekt ist die Via Natura, ein Weitwanderweg, auf dem man auf 130 km Länge 10 Themenabschnitte erforschen und entdecken kann. Die NATUR und im speziellen „VON DER NATUR LERNEN“ sind auch Schwerpunkte des neuen Leaderprogramms der LAG Holzwelt Murau. So hat sich die HOLZWELTBILDUNG als „Lernende Region“ mit dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen zusammengetan, um ein innovatives Bildungsprojekt für den gesamten Bezirk Murau zu entwickeln. Dabei handelt es sich um eine sogenannte NaturLese Schule, eine neue und innovative Bildungsmethode, die nach den Regeln und unter dem Vorbild der NATUR das
    „Lebenslange Lernen“ anbieten wird. Die Entwicklung dieses ersten Projektes ist Gegenstand eines aktuellen EU-Leaderprojektes, welches auf zwei Jahre ausgelegt ist. Als Ergebnis dieser Initiative soll das erste europäische NaturLese Zentrum entstehen, welches in den derzeitigen Gemeinderäumlichkeiten untergebracht wird. Der Umsetzungszeitraum dieses gesamten Konzeptes erstreckt sich bis über die gesamte EU-Förderperiode bis zum Jahr 2020. Eine ausgesprochene Win-Win Situation: 2 Organisationen – ein Ziel: Die Holzwelt Murau wird sich mit dem räumlichen Schwerpunkt in Neumarkt als Modell für eine lernende Region nach dem Vorbild der Natur etablieren. „Dieser neue Bildungsansatz ist völlig einzigartig und passt in unsere Region“, betont Harald Kraxner, Geschäftsführer der Holzwelt Murau.

    Pressetext NaturLese Zentrum, (92 KB)

Energiecamp Holzwelt Murau am 17. und 18. März 2016

Energiecamp Holzwelt Murau – Was passiert nach Paris?
Der Klimagipfel in Paris war ein großartiger Erfolg. Wird dieses Abkommen wirklich die Welt verändern?

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  • Beim Energiecamp MURAU am 17. und 18. März 2016 referieren ExpertInnen, die am Klimagipfel in Paris teilgenommen haben und dabei wird unter anderem nachgefragt: Was wird Österreich unternehmen?

    Im März 2015 veranstaltete die Holzwelt Murau erstmals das Energiecamp, ein Format vor allem für junge Menschen, die unter der Anleitung namhafter ExpertInnen relevante Energiefragen diskutieren und Lösungsansätze entwickeln. Stand die letzte Veranstaltung unter dem Motto „Black out – ist es morgen zu spät?“ so wird im März 2016 unter der Headline „Alarmstufe Rot – Klima- und Energiefragen am Weg in das Jahr 2020“ getagt.

    Besondere Brisanz verleihen der Veranstaltung die Ergebnisse der Weltklimakonferenz, die unter anderem auch von TeilnehmerInnen die in Paris dabei waren präsentiert werden.

    Unter den ReferentInnen, die zum Teil auch die Workshops leiten, sind unter anderem Dr. Eveline Steinberger-Kern (Gründerin und Geschäftsführerin von The Blue Minds Company GmbH), Dr. Heinz G. Kopetz (Präsident der World Bioenergy Association), DI Ingmar Höbarth (Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds) oder Mag. Andrea Gössinger-Wieser (Klimaschutzkoordinatorin des Landes Steiermark).

    Harald Kraxner, Geschäftsführer der Holzwelt Murau ist überzeugt davon, Murau als Plattform für Zukunftskonferenzen in Energiefragen etablieren zu können: „Der Bezirk Murau bietet in der Praxis bereits viele Beispiele, die anderswo erst in der Theorie diskutiert werden. Die TeilnehmerInnen haben bereits beim letzten Energiecamp viele positive Rückmeldungen geliefert und wir sind überzeugt davon, mit dem heurigen Programm wieder viele spannende Inputs und durchaus auch unkonventionelle Diskussionsbeiträge liefern zu können.“

    Alle weiteren und aktuellen Informationen unter www.energiecamp.at sowie auf der Webseite der Holzwelt Murau www.holzweltenergie.at

    Kontakt/Anmeldung:
    Holzwelt Murau, GF Harald Kraxner,
    E: info@holzwelt.at,
    T: +43 3532 20000-13, +43 664 85 75 215

    Folder Energiecamp 2016, (2 MB)

    Fotoübersicht Energiecamp 2015, (969 KB)

    Pressetext Energiecamp 2016, (560 KB)

Energie macht Schule - Holzwelt Murau startet Klimaschulenprojekt

Im kommenden Schuljahr befassen sich in der Holzwelt Murau rund 225 Schüler mit den Themen „Erneuerbare Energie“ und „Energiesparen“.

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  • Die Schüler und Schülerinnen aus 5 teilnehmenden Schulen schlüpfen in die Rolle von Energiedetektiven und eruieren mit Messgeräten die Energiesituation des Schulgebäudes und ihres Zuhauses. Aus den Ergebnissen leiten sie Möglichkeiten zum Energiesparen ab. Die Kinder lernen so unser Klima effizient zu schützen, davon profitieren auch die Eltern und können Energie im eigenen Haushalt sparen.
    Ziel des Projektes, das vom österreichischen Klimafonds unterstützt wird, ist es den jungen Menschen die Auswirkungen des Klimawandels zu erklären und das Bewusstsein zum Schutz unseres Klimas zu schärfen.

    Kontakt:

    Holzwelt Murau
    Mag. Erich FRITZ
    Bundesstraße 13a
    8850 Murau
    T: +43 664 9186731
    E: erich.fritz@holzwelt.at
    www.holzweltmurau.at

    Pressetext Energie macht Schule, (2 MB)

    Pädagoginnen des Klimaschulenprojektes der Holzwelt Murau, (271 KB)

Überreichung der Leader-Anerkennungsurkunde durch Bundesminister Andrä Rupprechter an die Vertreter der LAG Holzwelt Murau; v.l.n.r.: Bundesminister Andrä Rupprechter, Johann Gruber (Obmann Holzwelt Murau), Manuela Khom (LAbg. und 2. Landtagspräsidentin), Harald Kraxner (Geschäftsführer Holzwelt Murau), Dipl.-Ing. Harald Grießer (Abteilung 17 der Stmk. Landesregierung); Foto: BMLFUW/Robert Strasser

Leaderregion „Holzwelt Murau“ bis 2020 offiziell anerkannt

Nach einem 2-stufigem Bewerbungsverfahren wurde die Holzwelt Murau als „Leaderregion“ von Seiten des Lebensministeriums anerkannt und geht somit offiziell in die nächste EU-Leaderperiode. Ausschlaggebend dafür war die positive Bewertung der lokalen Entwicklungsstrategie, die auf 80 Seiten bis 2020 exakt beschrieben ist. Nun gilt es, im Sinne des österreichischen Programms für die Ländliche Entwicklung und in Kooperation mit der Landes- und Regionalentwicklung der Stmk. Landesregierung, die eingereichte Strategie der LAG Holzwelt Murau bis 2020 bestmöglich umzusetzen, um einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung im Bezirk Murau zu leisten.

Beilage: Lokale Entwicklungsstrategie der LAG Holzwelt Murau