Foto: Irene Perchthaler

STUBENrein: Weltstube im Steinehaus Pammer

Im Steinehaus von Erich Pammer, einer neu adaptierten,ehemaligen Tischlerwerkstätte, fand am Montag die fünfte Stuben -Zusammenkunft statt, wobei es um Ideeneinbringung zur „Rettung der Welt“ ging. Hauptthema waren die Migrantenströme, die auch vor unseren Grenzen nicht Halt machten.

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  • Stuben-rein im Steinehaus Pammer

    Diese Kulturreihe, mit 15 verschiedensten Kultur-Spiel- Räumen hat viele „Gesichter“!

    Bezirksweit werden verschiedene Stuben in 14 Gemeinden, vom 15. September bis 02. Oktober bespielt. (2x in Neumarkt)
    Auf Initiative der Holzwelt -Murau wurden mehrere Ideen für eine Kulturreihe eingereicht, wovon Theaterregisseur Andreas Staudinger mit seiner Ideenentwicklung „Stuben-rein“ausgewählt wurde. Unterstützt und begleitet von den Kuratorinnen Gunilla Plank und Uli Vonbank-Schedler. (Uli mit einem l)
    Im Steinehaus von Erich Pammer, einer neu adaptierten,ehemaligen Tischlerwerkstätte, fand am Montag die fünfte Stuben -Zusammenkunft statt, wobei es um Ideeneinbringung zur „Rettung der Welt“ ging. Hauptthema waren die Migrantenströme, die auch vor unseren Grenzen nicht Halt machten. Eine neue Herausforderung für ein Miteinander, sowohl auf kultureller,wie auch menschlicher und sozialer Ebene! Philosoph Franz Schandl versuchte mit Behutsamkeit die derzeitigen globalen Krisen unseres Planeten aufzuzeigen, wobei soziale, mentale,ökonomische und ökologische Aspekte angesprochen wurden. Ein gutes zwischenmenschliches Miteinander, gepaart mit Respekt und Toleranz zum Anderssein, sowie die globale Verantwortung für diese, eine Welt endlich zu begreifen, kam u.a. auch zur Sprache...
    Eine zaghafte Diskussion, welche eigentlich „auf der Stelle trat“, folgte seinem Vortrag. Die wahren, großen Probleme werden wohl kaum in einer zweistündigen Diskussion zu lösen sein, aber gute Ansätze im Kleinen waren dennoch vorhanden. Diese Veranstaltung war gut besucht, wobei wohl ein Drittel der Besucher, Migranten aus der benachbarten Umgebung waren.
    Der aus Syrien stammende und seit einem Jahr in Klagenfurt lebende Musiker, Aref Alwash unterhielt mit seinem Saiteninstrument BUZUK , Bilan Mari ein begabter Fotograf stellte seine Bilder aus.
    Erich Pammer und Lebensgefährtin Vize Bgm.- Kulturreferentin Elisabeth Edlinger hielten für die Gäste kulinarische Schmankerln bereit.

    Text und Fotos: Irene Perchthaler

    Pressetext WELTSTUBE Steinehaus Pammer, (12 KB)

Handwerk aus Leidenschaft - Meisterwelten in der Steiermark

Der neue Band aus den Meisterwelten Steiermark widmet sich ganz der handwerklichen Meisterschaft: Warum funktionieren manche Dinge so gut? Was macht ihren Erfolg aus? Und wie erreicht man das überhaupt – das meisterhafte Arbeiten, die wahre Könnerschaft?

Der Streifzug durch 31 steirische Handwerksbetriebe – mit Texten von Doris Lind und Fotos von Tom Lamm – liefert dazu interessante und inspirierende Antworten. Das Buch erscheint am 17. September 2016 und ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich.

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  • Ein Buch über handwerkliche Meisterschaft
    Es gibt Millionen von Dingen im Angebot und trotzdem können nur wenige bestehen. Es sind die Meisterstücke, denn nur sie erfüllen unser Leben mit Sinn – weil sie so praktisch, sinnvoll, wirksam, wohltuend oder schön sind. Jedes Meisterstück, das von Hand gefertigt ist, hat ein Geheimnis und dem spürt das neue Buch der Meisterwelten Steiermark nach. Es zeigt, welche Fertigkeiten im jeweiligen Handwerk für meisterhafte Arbeit notwendig sind, wie man diese erreicht und weitergibt und vor allem: wie man mit Handwerk im 21. Jahrhundert erfolgreich ist.

    Die 6 Kapitel des Buchs sind zugleich 6 Leitsätze, die in Summe ein Buch der Meisterschaft ergeben: Wenn Menschen Maßstäbe setzen und Trends mitbegründen. Wenn sie viel Gefühl zeigen und deshalb spüren, was für Menschen gut ist und was Orte brauchen. Wenn sie Erfahrung weitergeben und andere an ihrem Können teilhaben lassen. Wenn sie der Zeit mit ihren Ideen ein Stück voraus sind. Wenn sie für andere Möglichkeiten entfalten und auch das Unerwartete souverän beherrschen.

    Mit vielen Geschichten, was Leidenschaft alles bewirken kann
    Das neue Buch der Meisterwelten Steiermark bietet einen anregenden Streifzug durch 31 steirische Handwerksbetriebe: Ob es die Bierbrauerin oder der Schmiedeweltmeister ist, der Lehmpionier, der Hirschhornschnitzer, der Drechslermeister oder die Plisseeschneiderin – sie alle erzählen ihre Geschichte und liefern interessante und inspirierende Antworten darauf, was Meisterschaft bedeutet und Handwerk aus Leidenschaft alles bewirken kann.

    Kontakt
    Claudia Glawischnig, info@meisterwelten.at, 0664 / 133 4154
    Alle Presse-Unterlagen und Fotos auf http://www.meisterwelten.at/cd/16/presse/

    Presstext Handwerk aus Leidenschaft, (229 KB)

Foto: Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen

NaturLese-Trainer Ausbildung im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen gestartet

Unzählige Philosophen, Theologen und Wissenschaftler benutzten den Begriff bereits vor Hunderten von Jahren: „Das Buch der Natur“– nun wird dieses alte Wissen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen wieder gelebt.

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  • Ermöglicht durch das LEADER-Projekt „NaturLese-Schule“, positioniert sich der Naturpark als erste NaturLese-Region nicht nur innerhalb der LEADER Region Holzwelt Murau, sondern entwickelt ein innovatives Regionalentwicklungsmodell, mit dem Ziel den Bezirk Murau als lernende und lehrende Region zu etablieren. 22 Personen aus der Region nehmen an der Ausbildung zum sogenannten „NaturLese-Trainer“ teil. Eine Pilotausbildung, die sich über ein ganzes Jahr erstreckt und in dem die Teilnehmer lernen, die Natur nicht nur oberflächlich wahrzunehmen, sondern vielmehr Anregungen für das tägliche Leben bzw. die Berufswelt erlangen. Eine eigens dafür entwickelte Methodik ermöglicht den Zugang für dieses tiefere Naturverständnis. Neben der 1-jährigen Ausbildung bietet der Naturpark auch ein facettenreiches Führungsangebot an, indem die Grundzüge des NaturLesens erlernt werden können. Erweitert wird das Angebot in Kooperation mit der Holzwelt Murau und den Holzwelt-Touren. Informationen unter www.natura.at oder in den Regionalbüros der Holzwelt Murau bzw. Naturparks.
    Information:
    Elisabeth Schitter, M.Sc,
    Geschäftsführung
    Verein Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen
    Perchau 100 8820 Neumarkt in der Steiermark
    e.schitter@natura

    Pressetext NaturLese Trainer-Ausbildung, (358 KB)

v. l. n. r.: LR Anton Lang, GF Harald Kraxner, LAbg. Max Lercher, Wolfgang Eltner; Foto: Land Steiermark

LR Anton Lang unterstützt vorbildhafte "Energie-Projekte" in Murau

Der neue Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien, Anton Lang, begrüßte gestern den Geschäftsführer der Holzwelt Murau, Harald Kraxner, im Rahmen eines Antrittsbesuchs in dessen Büro im Grazer Landhaus. Begleitet wurde der Leadermanager vom regionalen Abgeordneten Max Lercher. Dabei wurde vor anderem über das vorbildhafte Projekt „Energiecamp Holzwelt Murau 2017“ gesprochen.

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  • „Das Energiecamp wurde bereits 2015 und 2016 in der Holzwelt Murau erfolgreich veranstaltet. Mit dem Format des Energiecamps will man eine weitere Etablierung der Klima- und Energiemodellregion erreichen. Primär sollen dabei vor allem junge Menschen aus der Region für das Thema `Energiezukunft´ interessiert und begeistert werden. Die Vernetzung mit ExpertInnen, der Aufbau von Kooperationen sowie die Bewusstseinsbildung als einer der wichtigsten Bausteine der Klima- und Energiemodellregion werden durch das Energiecamp weiter gefördert“, konnte Harald Kraxner berichten. Jährlich sollen dabei neue Schwerpunkte im Bereich Erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit sowie daraus resultierenden Entwicklungen der Region gesetzt werden. Im Jahr 2015 wurde das Energiecamp das erste Mal mit dem Titel "Blackout - Ist es morgen zu spät?" veranstaltet. Bereits im ersten Jahr wurde das Energiecamp von 94 TeilnehmerInnen besucht. 71 TeilnehmerInnen nahmen am Energiecamp 2016 mit dem Titel "Alarmstufe ROT - Klima- und Energiefragen am Weg in das Jahr 2020" teil. „Das Energiecamp soll eine Schnittstelle zwischen regional aufgebautem Wissen im Bereich Erneuerbarer Energie, Wissen von ExpertInnen und jungen interessierten Menschen darstellen. Mittelfristig soll dabei das Format über die Region hinaus für junge Menschen interessant werden, um Murau zu einem Ort der Begegnung und des Know-how-Transfers machen“, so Kraxner. Im Jahr 2017 wird das Thema „Energie & Mobilität“ als Leitfaden durch diese Veranstaltung führen. Geplanter Termin ist übrigens der 6. und 7. April 2017. Höchst angetan von diesem tollen Projekt zeigte sich der neue Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien, Anton Lang: „Besonders hervorzuheben etwa bei diesen durchdachten `Energie-Camps´ ist der regionale Bezug und der vorbildhafte Zugang auf die jugendliche Zielgruppe. Seitens meines Ressorts werde ich dieses Projekt natürlich entsprechend unterstützen.“ Der Abgeordnete Max Lercher betonte, dass der Bezirk Murau mit Anton Lang einen starken Partner für die Region habe. „Ich werde gemeinsam mit dem neuen Landesrat demnächst vor Ort kommen und den Verantwortlichen für diese tollen Energie-Projekte einen Besuch abstatten!“

Die Teilnehmer des Anbahnungstreffens

Kick-off für transnationales LEADER-Projekt in der Holzwelt Murau

Von 9. bis 14. Juli fanden sich im Europahaus in Neumarkt Leaderregionen aus sechs verschiedenen europäischen Staaten ein. Ziel ist der Aufbau eines staatenübergreifenden Jugendprojektes.

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  • Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) – Steiermark veranstalteten vom 9. bis 14. Juli ein transnationales LEADER-Anbahnungstreffen unter dem Titel „Sustainable me, now“ im Europahaus Neumarkt/ Schloss Forchtenstein. In Zusammenarbeit mit GF Harald Kraxner von der Holzwelt Murau wurden junge Menschen, potentielle Projektpartnerinnen und Projektpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter von LEADER-Regionen aus der Slowakei, Deutschland, Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich eingeladen, um sich untereinander auszutauschen, Brücken zu bauen, die Holzwelt Murau zu entdecken und Projektideen mit den Schwerpunktthemen Nachhaltigkeit, regionale Entwicklung, Umwelt, Jugend, Europa und Ressourcenmanagement zu entwickeln. Im Rahmen einer Tour durch die Holzwelt Murau, die vom Holzweltbotschafter Dipl.-Ing. Franz Rodlauer geleitet wurde, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einsicht in die regionale LEADER-Strategie, die Vielseitigkeit des Werkstoffs Holz, die Umsetzung von konkreten Projekten, die Erzeugung von erneuerbaren Energien und nachhaltiger Forstwirtschaft erlangen. Inspiriert durch die Vorstellung von Best-Practice Beispielen und die gemeinsame Arbeit in der Ideen- und Projektwerkstatt wurden zwei Projektideen zu den Themen Nachhaltigkeit (sozial, ökologisch und ökonomische), Jugend, ländliche Entwicklung und Europäischer Zusammenhalt zur weiterführenden Kooperation zwischen den teilnehmenden LEADER-Regionen und Partnern geformt, weiter konkretisiert und diskutiert. Begleitet vom Fotografen Christoph Buchegger aus Neumarkt entstanden in dieser Woche die ersten Bilder für einen Kalender und eine Kampagne zum Thema Nachhaltigkeit.

Energie macht Schule

Das Projekt hat an fünf Schulen in der Holzwelt Murau junge Energiedetektive auf den Plan gerufen.

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  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – darum sollen Jugendliche etwas wie Umweltbewusstsein und Klimaschutz schon von klein auf lernen, damit es quasi selbstverständlich ist, ein Leben lang danach zu handeln. Aus diesem Grund hat die Klima- und Energiemodellregion Holzwelt Murau das Klimaschulenprojekt ins Leben gerufen – eine vom österreichischen Klimafonds unterstütze Aktion für Bildungseinrichtungen. Über das ganze Schuljahr arbeiten fünf Schulen mit rund 228 Schülern zu den Themen „erneuerbare Energie“ und „Klimadetektiven“.

    Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse am Klimaschutz und gingen beim Erarbeiten von Energiesparmaßnahmen mit großem Eifer an die Sache heran. Durch interaktives Arbeiten mit dem Energiepraxiskoffer konnten greifbare Ergebnisse erarbeitet und diskutiert werden, beispielsweise wurde in jeder Schule die Energiesituation erhoben und Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Interessant war für die Schüler und Schülerinnen auch das Messen von Energieverbräuchen verschiedener Geräte zu Hause wie Kühlschrank, Föhn etc.

    Es zeigte sich, dass Energie sparen Spaß macht und keinesfalls Verzicht bedeuten muss. Durch das Weitergeben von Tipps und Tricks zum Energiesparen an Familie, Freunde und der gesamten Öffentlichkeit (Luftballon-Aktion) fungieren die Schüler als Multiplikatoren für die so notwendige Energiewende.

    Presseinformation Klimaschulenprojekt Holzwelt Murau, (1 MB)

Solar-Offensive bringt die Kraft der Sonne in die Wohnzimmer der Holzwelt Murau

Am 13. Mai lädt Sie die Holzwelt Murau zusammen mit dem Naturinstallateur Zeiringer zur Infoveranstaltung rund um das Thema „ Sonne = Energie zum Nulltarif“ in die Räumlichkeiten des Naturinstallateur Zeiringer in Murau!

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  • Wussten Sie, dass die jährliche mittlere Sonneneinstrahlung einem Energiegehalt von jährlich rund 100l Öl/ m² entspricht und damit die Sonne die tragende Säule der Energieversorgung sein könnte? Kein Zufall also, dass die Murauer im Rahmen Ihrer Energieversion nun vor allem auf die Vorteile der Solarenergie setzen.

    Beständige Wärme, eine verlängerte Nutzungsdauer der Heizanlagen und eine deutliche Entlastung des Geldbörsels sind nicht die einzigen Vorteile, über die sich die Kunden freuen können. Die Förderungen auf Landes- und Gemeindeebene sind so hoch wie nie!

    „Die Sonne ist der wichtigste Energielieferant der Erde, diese Energie brauchen wir nur einzufangen“, gibt Mag. Erich Fritz (Projektleiter Holzwelt Murau) der Offensive „Solar-Energie“ ordentlich Rückenwind. Gemeinsam mit dem Naturinstallateur wurde ein Acht-Schritte Programm zur eigenen Solaranlage entwickelt: Auf eine ausführliche kompetente Beratung folgt die detaillierte Planung, das Einholen der Genehmigungen, Beantragung der Förderungen und die kompetente Umsetzung durch den Installateur – kein Aufwand also für den Kunden.

    Interessierte können sich auch Angebote vom Installateur ihres Vertrauens machen lassen, denn die Fördermöglichkeiten gelten unabhängig vom ausführenden Unternehmen.


    Das Programm zum Infotag Solar-Offensive:

    Freitag 13. Mai, 14.00 – 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Naturinstallateur Zeiringer in Murau
    Ausstellung der Solarvarianten
    Technische Beratung durch das Fachpersonal

    • 16.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellung der Holzwelt Murau, GF Harald Kraxner
    • 16.15 Uhr: Solaroffensive und Fördermöglichkeiten, Mag. Erich Fritz
    • 16.30 Uhr: Gute Gründe für die Installation einer thermischen Solaranlage, Naturinstallateur Zeiringer

    Es werden Murauer Bier, Murauer Wasser und Brezen vom Murauer Bäcker Hager kredenzt.

    Flyer Solar-Offensive, (1011 KB)

Das Team der Holzwelt Murau: Obmann Johann Gruber, Mag. Erich Fritz, DI Gunilla Plank (neu als Kulturmanagerin), Claudia Glawischnig, Bernadette Maier, GF Harald Kraxner; Foto: Frank Musenbichler

Jahreshauptversammlung Holzwelt Murau

Die Leaderregion Holzwelt Murau zieht erfolgreich Bilanz

Nach einem Jahr des Planens folgen nun ertragreiche Leaderprojekte. Der Fokus der Leaderregion Holzwelt Murau liegt in der Stimulation der regionalen Wirtschaft. Dem entsprechend stehen die Projekte „Energiezentrum und Erlebnisraumdesign Murau“ ganz oben auf der Agenda. Auch Kultur und Bildung sind maßgebliche Bausteine.

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  • Die Energieregion Murau
    Die lokale Entwicklungsstrategie des Bezirkes Murau liest sich wie ein Sachbuch mit Fortsetzungen. Klare Vorgaben, die sich jene Region, die als Leaderregion den Namen Holzwelt Murau trägt, gesetzt hat, werden konsequent fortgeschrieben. So etwa zum Thema Erneuerbare Energie. Ein Rückblick: 2003 haben sich die Murauer der Energiewende verschrieben und die Energie-Autarkie bei Wärme und Strom bis 2015 ausgerufen. Heute ist dieses Ziel bei Wärme zu 75 % erreicht, bei Strom zu mehr als 100 % – Murau ist mittlerweile Ökostrom-Exporteur!
    Nun folgt der nächste Schritt: In der Holzwelt Murau wird sich ein Entwicklungszentrum für erneuerbare Energie etablieren, um hier nachhaltige Öko-Energielösungen zu entwickeln und umzusetzen. Ziele dabei sind die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Entwicklung von markttauglichen Energie-Produkten. Eine bezirksweite Solaroffensive ist bereits in Entwicklung und steht kurz vor der Umsetzung.

    Das Erlebnisraumdesign Murau
    Der Arbeitstitel klingt zwar sperrig, die Inhalte des Projektes hingegen sind überaus inspirierend: Die Tourismusregion Murau soll zu einem „Gesamtprojekt“ verschweißt werden, an dem alle sieben Tourismusverbände in der Holzwelt Murau partizipieren. Die Leitangebote – gleichzeitig der rote Inhaltsfaden quer durch den Bezirk – heißen Wandern, Radfahren, der klassische Schisport sowie Winteralternativprogramme. Die Vermarktung und Kommunikation der Inhalte werden gemeinsam organisiert sein. Das Ziel dahinter ist die klare Erkennbarkeit von Murau als authentische Tourismusdestination in Österreich.

    Innovative Leaderprojekte
    Neben den Themen-Säulen „Energieregion“ und „Erlebnisraumdesign“ setzt man in der Holzwelt Murau auf innovative Bildungsprojekte wie die „NaturLese Schule“, Lärche offensiv, Holz macht Schule sowie die Naturpark-Auszeit. Die HolzweltKultur stärkt die Identität aus Tradition und Zukunft. Forschungs-, Wirtschafts-, und Kooperationsprojekte u.a. im Holzbau und im regionalen Handwerk sichern und schaffen Arbeitsplätze im Bezirk Murau. Dabei sind auch bezirksübergreifende Kooperationen von großer Bedeutung.

    Die Funktion der Holzwelt Murau
    Die Holzwelt Murau hat eine zentrale Aufgabe: die Stützung und Entwicklung von Projekten mithilfe regionaler Trägerschaften zur Attraktivitätssteigerung des Bezirkes Murau. Die Finanzierung aller Projekte erfolgt vorwiegend aus dem EU-Leaderprogramm, Mitteln aus der Europäischen Union, der Republik Österreich, dem Land Steiermark, den Gemeinden sowie den Projektträgern. Aktuell sind es rund 2,0 Mio Euro, die bis 2018 in Projekten umgesetzt werden, die beantragten Förderungen belaufen sich auf rund 1,3 Mio Euro. LEADER wird über das neue Regionalressort des Landes Steiermark mit dem ressortverantwortlichen Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Michael Schickhofer abgewickelt.

    Kontakt:
    Harald Kraxner, Geschäftsführer
    Büro der Leaderregion Holzwelt Murau, Bundesstraße 13a, 8850 Murau
    Tel. +43 (0)3532 2000013, +43 (0)664/8575215, info@holzwelt.at

    Pressetext JHVS 20.04.2016, (242 KB)

Beim Energiecamp in Murau stellte Dr. Heinz G. Kopetz sein Buch „Alarmstufe Rot - Mutter Erde ruft um Hilfe“ vor.

Mutter Erde ruft um Hilfe - Energiecamp Holzwelt Murau 2016

„Wenn, dann müssen wir jetzt handeln!“ dazu rief Dr. Heinz G. Kopetz beim Energiecamp Holzwelt Murau 2016 auf. Laut Dr. Kopetz bleiben uns nur noch fünf bis zehn Jahre um die stetig fortschreitenden Klimaveränderungen zu stoppen. „Wenn wir dieses Zeitfenster versäumen, ist es für die nächsten 400 bis 500 Jahre geschlossen und wir können die Erderwärmung nicht mehr aufhalten!“ so Kopetz.

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  • Von 17.-18. März fand heuer zum zweiten Mal das Energiecamp im Murau statt. Experten aus ganz Österreich sprachen mit den Teilnehmern über Klima- und Energiefragen am Weg in das Jahr 2020. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Donnerstag, mit einem Vortrag von Dr. Heinz G. Kopetz, Präsident der World Bioenergy Association.

    Der erste Teil des umfangreichen Programms bestand aus vier Vorträgen zum Thema „Der Weg ins Jahr 2020“ mit den Vortragenden DI Ingmar Höbarth (Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds), Mag. Andrea Gössinger-Wieser (Klimaschutzkoordinatorin des Landes Steiermark) und Harald Kraxner (Geschäftsführer der Leaderregion Holzwelt Murau). „Wir sind am richtigen Weg und dürfen nicht locker lassen was Klimaschutz anbelangt“, so Mag. Gössinger-Wieser.

    Nach einer kurzen Pause starteten die TeilnehmerInnnen in den zweiten Teil der Vorträge. Diese praxisorientierten Vorträge wurden von Dr. Eveline Steinberger-Kern (Geschäftsführerin von The Blue Minds Company), Mag. Jürgen Suschek-Berger (Interuniversitäres Forschungszentrum Graz) und von Mag. Gundel Perschler (Geschäftsführerin der Energie Steiermark Mobilitäts GmbH) abgehalten. Vertiefend dazu wurde es den TeilnehmerInnen ermöglicht in den anschließenden Intensivworkshops mit den Vortragenden zu diskutieren, Fragen zu stellen und Themen näher zu betrachten.

    Den spannenden Abschluss des ersten Tages im Energiecamp 2016 machte Eröffnungsredner Dr. Heinz G. Kopetz. Nach einem kurzen einführendem Interview zu seinem Buch „Alarmstufe Rot - Mutter Erde ruft um Hilfe“ stand er dem Publikum Rede und Antwort. Spannende Themen wie der enorme Zeitdruck im Klimaschutz und der erhöhte Co2-Gehalt der Meere waren Teil der Diskussion.

    Am zweiten Tag des Energiecamps konnten sich die TeilnehmerInnen zwischen zwei verschiedenen Exkursionen entscheiden. Die Erste beinhaltet eine Besichtigung des Mutkraftwerks und des Nahwärmeheizwerks Murau. Die zweite Teilnehmergruppe besichtigte einen Biobauernhof und besuchte einen Waldabschnitt des Projektes „Lärche offensiv“.

    Pressetext Energiecamp 2016, (179 KB)

Foto: Hannah Leitner

Ausbildung zum "Holzweltbotschafter"

Start eines neuen Ausbildungslehrgangs zum "Holzweltbotschafter" mit April 2016

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  • Gästen und Einheimischen die Schatzkiste der Holzwelt Murau öffnen, das ist die zentrale Aufgabe der Holzweltbotschafter. Bereits 2011 wurden 13 Holzweltbotschafter ausgebildet, die die Geheimnisse der Region nach außen tragen. 5 dieser Holzweltbotschafter wickeln derzeit die Holzwelttouren ab und hoffen auf Verstärkung. Die Nachfrage von Touristen und Einheimischen nach begleiteten Touren durch die Holzwelt Murau steigen ständig. Professionelle Begleitungen schaffen so einen Mehrwert für die Region und für die Menschen, die diese durchführen.

    Gemeinsam mit der Holzwelt Murau, der Holzwelt Bildung und der NaturLeseSchule will man diese interessante Tätigkeit für die Region auch zukünftigen Reisebegleitern schmackhaft machen. Die Inhalte der Ausbildung reichen von Geschichte der Region bis hin zu unternehmerischen Fähigkeiten, die für das Betreiben des Vereines der Holzweltbotschafter erforderlich sind. Mit der neuen Ausbildung, die gemeinsam mit dem WIFI Obersteiermark entwickelt wurde, will man Wissen der Region sowie Angebotsentwicklung und Reisebegleitung näher bringen. Voraussetzungen für die Teilnahme an der geförderten Maßnahme gibt es keine, außer dass man gerne mit Menschen arbeitet und einen Wissensdurst nach den Geheimnissen der Region hat. Die Holzweltbotschafter sind Reisebgleiter, die die Holzwelttouren abwickeln, Holzstadtspaziergänge durchführen und auch eigene regionstypische Reisebegleitungen entwickeln.

    Organisiert sind die Holzweltbotschafter in einem Verein, der Mitglieder für gebuchte Touren fallweise anstellt oder in dem Mitglieder auch auf selbständiger Basis arbeiten können. Der Verein selbst ist neben der Abwicklung von Holzwelttouren auch für die Bewerbung dieser Angebote in der Region, Pressearbeit und Weiterentwicklung des Angebotes, Vernetzung sowie Weiterbildung zuständig.

    Ziel des neuen Ausbildungslehrgangs „Holzweltbotschafter“ ist es über eine professionelle Angebotsentwicklung den Bezirk Murau als Reiseziel für Gäste und Einheimische noch interessanter zu machen. In diesem Zusammenhang ist auch die Kooperation mit den heimischen Institutionen, dem Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen, der NaturLeseSchule, den Holzwelttouren, Museen, Schulen und vor allem Tourismusverbänden von großem Interesse. Die einzelnen Holzweltbotschafter sollen damit eine zusätzliche Erwerbsmöglichkeit erhalten und durch Ihre Tätigkeit das regionale Selbstbewusstsein stärken. Ein weiteres Ziel ist es, die Gruppe der „neuen“ Holzweltbotschafter im Verein zu integrieren und sich mit Naturparkführer/innen und Bergwanderführer/innen zu vernetzen, um so ein Pool von Profis für die Region entstehen zu lassen, die Gäste und Einheimische in die Geheimnisse der Region einweihen.

    Nähere Infos sind bitte der beiliegenden Presseinformation zu entnehmen.

    Presseinformation Holzweltbotschafter, (256 KB)